Physik an der LFSM

Physik LKs beim CERN in Genf

CERN 2014 2Die Physik-Leistungskurse der Stufen 11 und 12 waren von Pfingstmontag 2014 an für 4 Tage in Genf und haben an 2 Tagen das CERN besucht. Begleitet wurden sie von ihrem Lehrer Herrn Aretz und Herrn Göbel, der - obwohl seit letztem Jahr in Pension - diese Exkursion zur weltweit größten Forschungseinrichtung gerne begleitete.

Herr Hoffmann vom CERN, der schon den Physik-LK des Abiturjahrgangs 2012 durch das CERN führte, war auch dieses Mal wieder ein begeisternder Ansprechpartner während der Fahrt. Mehr Infos zur Fahrt in Kürze ...

Physik LK beim CERN

CERN-LK
Der Physik-Leistungskurs des diesjährigen Abiturjahrgangs war mit seinem Lehrer Hr. Aretz von Pfingstmontag bis zum 31. Mai in Genf. An 2 Tagen besuchten sie dort das CERN (Europäisches Zentrum für Nukleare Forschung) und konnten viele Einblicke in die derzeitigen Forschungsschwerpunkte der über 2.500 dort arbeitenden Physiker gewinnen.

Die Reise war über persönliche Kontakte einer Schülerin des Kurses zum seit einigen Jahren pensionierten Technischen Direktor zweier Forschungsprojekte am CERN, Herrn Hoffmann, zustande gekommen. Dieser nahm sich dann auch viel Zeit, zwei der aktuell laufenden Groß-Experimente ATLAS und CMS vorzustellen. Beide Experimente suchen mit unterschiedlichen Detektoren bei Kollisionsexperimenten von hochenergetischen Protonen nach dem in der Theorie vorausgesagten HIGGS-Boson. Dieses sehr kleine Teilchen wird mit sehr großen „Maschinen“, einer 27 km langen runden Beschleunigerstrecke und Detektoren, die bis zu 17500 t wiegen und über 10 m lang sind, gesucht“. Die Schülerinnen und Schüler konnten neben Filmen und Animationen der Kollisionsprozesse auch 100m in die Tiefe fahren, wo die Detektoren aufgebaut sind.
 
 
Es war für alle ein unvergessliches Erlebnis und es konnte auf sehr interessante und anschauliche Weise mit dem „größten und dollsten Spielplatz der Welt für Physiker“ (laut Herrn Hoffmann) das Arbeitsfeld für Elementarteilchenphysiker, Informatiker und andere naturwissenschaftliche Berufsfelder erkundet werden. 2 Schülerinnen verlängern den Aufenthalt in Genf um 2 Wochen und machen ein Praktikum am CERN.

Neben den physikalisch geprägten Stunden konnte auch noch Genf genossen werden, denn das Wetter war sommerlich heiß und der See schon warm genug zum Schwimmen.