Vorlesewettbewerb mal anders

DSCN2161In diesem Jahr wollten wir den Wettbewerb im Vorlesen anders gestalten. Es wurden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 eingeladen teilzunehmen. Ein Klassenentscheid fand vorher nicht statt. Die Teilnehmer sollten ihr ausgewähltes Buch mit Hilfe von Plakaten und/ oder Power Point präsentieren. Von den zunächst 7 Kandidaten blieben am Schluss leider nur drei übrig. Die anderen Teilnehmer zogen aus verschiedensten Gründen am Wettkampftag ihre Bewerbung zurück. Das war schade und auch etwas ärgerlich, da es für die verbliebenen Teilnehmer, das Publikum und die Jury, zu der wieder Frau Ringpfeil, Frau Eiserlo, Frau Grothoff und zwei Oberstufenschülerinnen gehörten, sicher spannender gewesen wäre, die Sieger unter mehreren Teilnehmern zu ermitteln.
Am Ende waren sich aber alle einig, dass es der Veranstaltung keinen Abbruch getan hatte, dass es nur drei Teilnehmer gab. Die waren nämlich klasse! Michelle Huyskens (Klasse 8a), Sonja Goeres (Klasse 8e) und Niklas van Well (Klasse 8c) hatten sich sehr gut vorbereitet und boten eine gelungene Präsentation. Niklas machte den Anfang mit dem Buch „Der Blackthorn Code“. Nach einer kurzen Einführung las er sicher und konzentriert vor. Danach war Sonja an der Reihe. Sie hatte kaum zwei Sätze gesprochen, da klingelte ihr Handy und sie nahm doch tatsächlich das Gespräch entgegen. „Unglaublich!“, so Frau Ringpfeil von der Jury später. Aber sie war genauso wie etliche Schüler auf das gestellte Gespräch reingefallen. Denn Sonja nutzte das fiktive Gegenüber geschickt, um alle wichtigen Infos zu ihrem Buch "Die Känguru-Chroniken“ vorzutragen. Genial! Auch sie las danach flüssig und gut betont eine Textpassage vor. Als letzte ging Michelle an den Start. Sie stellte das Buch „Wolfsbeute“ vor. Eine gelungene Power Point Präsentation und eine professionelle Vortragsweise brachten ihr den ersten Platz ein. Zweite wurde Sonja und der dritte Platz ging an Niklas.
Den Teilnehmern danke ich herzlich für ihr Engagement und die tolle Vorbereitung, der Jury für ihre kompetente Bewertung und dem Publikum für das aufmerksame Zuhören, was allerdings bei diesen guten Vorträgen nicht schwer war.
Bleibt zu wünschen, dass diese Art des Wettbewerbs im nächsten Jahr mehr angenommen wird und mehr Schüler die Chance nutzen, sich vor einem größeren Publikum zu präsentieren.
Heidi Dahl