Ergebnisse der Qualitätsanlayse 2014

Qualitätsanalyse

Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006 wurde die Qualitätsanalyse in Schulen landesweit in Nordrhein-Westfalen eingeführt. „Die Qualitätsanalyse dient dem Ziel, die Qualität von Schulen zu sichern und nachhaltige Impulse für deren Weiterentwicklung zu geben.[1]

So kam in der Zeit vom 10. bis 13. Oktober 2014 das „Qualitätsteam“ an die Liebfrauenschule, um mit Hilfe standardisierter Qualitätstableaus unsere Stärken, aber auch mögliche Handlungsfelder aufzuzeigen. Um diese herauszufinden, untersuchten die Prüfer 25 Aspekte in den Bereichen Schulergebnisse, Lernen und Lehren, Schulkultur, Schulmanagement, Professionalität der Lehrer, Qualitätsentwicklung und katholische Eigenprägung. Das Ergebnis der Qualitätsanalyse ist eine Bestätigung unserer Arbeit, aber auch ein Ansporn, uns weiter zu entwickeln, denn die LFSM wurde in 10 von 25 Aspekten als „vorbildlich“ (Stufe 4) und 13 Aspekten als „gut“(Stufe 3) eingestuft. Auf Beschluss der Schulkonferenz werden die Ergebnisse der Qualitätsanalyse an dieser Stelle kommentiert.

Wo liegen unsere Stärken?

  • Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
  • Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren
  • Qualitätsbereich 3: Schulkultur
  • Qualitätsbereich 4: Führung und Schulmanagement
  • Qualitätsbereich 5: Professionalität der Lehrkräfte
  • Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
  • Qualitätsbereich 7: Die Eignung Katholischer Schulen in privater Trägerschaft

Getreu unserem Leitbild hat das soziale Miteinander aller am Schulleben Beteiligter oberste Priorität an der Liebfrauenschule. Das soziale Klima und eine angenehme Lernatmosphäre bewirken, dass Liebfrauenschüler sich mit ihrer Schule identifizieren. Diese hohe Zufriedenheit mit der LFSM als Lernort spiegelt sich aber auch darin wider, dass Schülerinnen und Schüler von anderen Schulen zu uns kommen und herzlich von der Schulgemeinde aufgenommen werden.

Die Entwicklung und Förderung personaler Kompetenzen gehört zu den Stärken der LFSM. Die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler wird z.B. unterstützt durch die individuelle Förderung und Beratung der Schülerinnen und Schüler, durch verschiedene Fördermaßnahmen außerhalb des Regelunterrichts, durch ein breitgefächertes AG-Angebot, durch ein Beratungsteam, das den Liebfrauenschülern bei persönlichen Problemen zur Seite steht, durch Kooperationen mit Betrieben, Universitäten und der Agentur für Arbeit.

Die LFSM als Lebensraum ist geprägt durch unsere christlichen Wertvorstellungen, die sich in dem offenen, respektvollen und freundlichem Umgang miteinander widerspiegeln. In der Qualitätsanalyse wurde sie als „vorbildlich“ bewertet. Auch eine Schule entwickelt sich. Diese Schulentwicklung und -gestaltung wird durch die Kooperation von Schulleitung, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in den verschiedensten Gremien realisiert.

Die Organisation des Unterrichts an der Liebfrauenschule erfolgt natürlich unter der Berücksichtigung der rechtlichen Vorgaben, aber ebenso unter pädagogischen Erwägungen. Ein in sich schlüssiges Konzept zur Vermeidung von Unterrichtsausfall, das gerade an unserer Schule mit sehr vielen Fahrschülern unerlässlich ist, wird sinnvoll in die Praxis umgesetzt.

Die vom Schulträger zur Verfügung gestellten Mittel, deren Verteilung sich am Schulprogramm orientiert, werden nach Beteiligung der zuständigen Gremien effizient eingesetzt und transparent kommuniziert.

Die sehr gute Lernatmosphäre an der Liebfrauenschule basiert auf der Zufriedenheit der Lehrkräfte, die entsprechend ihrer unterrichtsfachlichen und überfachlichen Kompetenzen von der Schulleitung eingesetzt werden. Der Unterricht der Kollegen wird durch externe Fachkräfte, gelegentlich aber auch durch Eltern ergänzt und bereichert.

Die Liebfrauenschule hat ein facettenreiches Schulprogramm. Die gut strukturierte Homepage unserer Schule bildet diese lebendige Vielfalt sehr gut ab.

Die Liebfrauenschule besitzt eine klare Profilbildung auf der Basis und dem Verständnis eines christlich-katholischen Menschenbildes. Für Schüler gibt es altersgerechte religiöse Angebote wie z.B. regelmäßige Gottesdienste, Tage der religiösen Orientierung, aktives Leben und Gestalten des Kirchenjahres. Der konfessionelle Religionsunterricht ist integraler Bestandteil unserer Bildungs-und Erziehungsarbeit und wird bis zum Abitur erteilt.

Wo gibt es Handlungsfelder?

  • In der Unterrichtsentwicklung; die Liebfrauenschüler sollen zum selbstgesteuerten Lernen angeleitet werden, das es ermöglicht, individuelle Lernwege der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.
  • In der Schulentwicklung; die Schulprogrammarbeit sollte durch eine Steuergruppe systematisiert werden. Neue Konzepte sollten innerhalb eines bestimmten Zeitraums evaluiert werden.
  • In der Qualitätsentwicklung; die curriculare Arbeit in den Fachgruppen muss fortgesetzt werden, damit die Inhalte des Schulprogramms ihren Widerhall in dem schulinternen Curriculum finden kann.

Die Ergebnisse der Qualitätsanalyse sind in einem umfassenden Bericht von der Prüfungskommission zusammen gestellt worden. Dieser Bericht ist in der Bibliothek oder in der Schulverwaltung einsehbar.

U. Glameyer (für die Schulkonferenz der Liebfrauenschule Mülhausen)

 

Der umfassende Bericht dieser Prüfungskommission liegt nun vor und ist in der Bibliothek oder der Schulverwaltung einsehbar.

 


[1] Bass 10-32 Nr. 65 Verordnung über die Qualitätsanalyse an Schulen in Nordrhein Westfalen vom 27. April 2007, § 1.